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Die Schreibblockade

 

Du sitzt vor einem leeren Blatt Papier oder dem PC – und es passiert nichts. Kein Geistesblitz, kein genialer erster Satz. Nur gähnende Leere. Aber bevor sich diese Leere noch weiter ausbreitet räumst Du lieber die Küche  auf, wäscht das Geschirr oder machst irgendwelche Recherchen zu Deinem Roman, dessen erstes Kapitel Du eben beginnen wolltest.

Diese oder ähnliche sogenannten Vermeidungshandlungen sind manchmal typisch bei Schreibblockaden. Sogar ich werde zu einem Saubermann, wenn ich nicht mehr länger untätig vor meiner Tastatur sitzen will. Man kann aber durchaus etwas dagegen tun:

Es gibt dutzende Bücher und Webseiten, die sich der Schreibblockade widmen. Trotzdem oder gerade deshalb wird wohl kaum jemand einen Ratschlag parat haben, den man nicht schon irgendwo gehört, gelesen oder sonst wie aufgeschnappt hat. Es kommt nur darauf an, die Tipps auch zu nutzen.

Dass man Störfaktoren wie Fernseher, Radio und vielleicht auch das Telefon ausgeschaltet hat, versteht sich von selbst. Das ist eine Präventionsmaßnahme bevor die Schreibblockade überhaupt zugeschlagen hat. Auch der Schreibtisch wird vorher aufgeräumt, sodass keinerlei „Spielzeug“ mich von der Arbeit ablenken kann. Trotzdem fliegen meine Finger noch nicht über die Tastatur und zaubern wundervoll aneinandergereihte Sätze auf den Monitor. Der Bildschirm bleibt weiß und mein Drucker braucht heute keine Überstunden zu machen.

Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und nicht umsonst gibt es zahlreiche Vorschläge zur Selbsthilfe in Fällen der Schreibhemmung.

Man muss ja nicht immer mit dem ersten Satz anfangen und in einem Wisch durchschreiben. Auch mittendrin kommt der Plot voran. Das Konzept der Geschichte steht im Großen und Ganzen, und ein anderes Kapitel würde ich jetzt einfach lieber schreiben wollen. Einfach nur, weil mir danach ist. Und wenn mal etwas auf dem Monitor zu sehen ist, dann kommen die weiteren Ideen fast wie von selbst. Ob ich es später auch so in die Geschichte einbinde oder doch noch umwerfe oder ganz weglasse, das muss sich erst zeigen.

Gibt es aber keine anderen Szenen, auf die man ausweichen kann, weil man zum Beispiel an einer Kurzgeschichte oder einem Bericht arbeitet, dann bietet sich das Warmschreiben an. Schreibe einfach mal 5 Minuten alles zu einem bestimmten Thema auf. Wirklich alles. Es müssen nicht mal ganze Sätze sein. Begriffe, Wörter, Halbsätze, Floskeln. Alles! So wirst Du warm und locker und kannst vielleicht auch die eine oder andere Idee dieses Brainstormings für Deine weitere Schreibarbeit nutzen.

Wenn der Text endlich mal fließt, kann es trotzdem passieren, dass Du wieder auf eine Blockade stößt. Das ist der passende Zeitpunkt für eine Pause. Geh frische Luft schnappen, ein Glas Wasser trinken oder eine viertel Stunde spazieren. Aber fang jetzt nicht an, das vorher Geschriebene zu lesen und zu korrigieren, denn sonst läufst Du Gefahr, den gesamten Abschnitt nochmal überarbeiten zu wollen. Zum umformulieren und rumfeilen hast Du später, wenn der Artikel fertig ist, noch alle Zeit der Welt.

Bei hartnäckigen Schreibblockaden bleibt womöglich als Rettung nur noch eine räumliche Veränderung übrig. Eine Bar, ein Café oder ein Park sind angenehme Alternativen zum stickigen Büro zuhause. Dort lassen sich auch Inspirationen sammeln und oft geht dort das Schreiben leichter von der Hand. Und falls doch nicht, so hat man dann zumindest einen gemütlichen Nachmittag verbracht, der allemal besser war, als nichtschreibend in der Kammer vorm PC.

Diese Handvoll Vorschläge zur Schreibblockade nutze ich so, wie sie hier stehen. Am liebsten aber den Tipp mit dem Café. ;)

 

 

Und was machst Du, wenn Dich die Schreibblockade trifft? Ich freue mich über eure Kommentare. 

 

Eine Antwort auf Die Schreibblockade

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